Tracheotomie

Die Tracheotomie ist die operative Öffnung der Luftröhre nach außen. Dabei wird unterhalb des Ringknorpels durch die Halsvorderwand ein Zugang zur Trachea geschaffen und eine Trachealkanüle eingeführt.

Für Logopädinnen und Pflegekräfte ist die genaue operative Technik weniger relevant als die Frage, welche Art von Stoma vorliegt — denn davon hängen Stabilität, Wechselverhalten und der spätere Stomaverschluss ab.


Inhalt dieses Bereichs

Geschichte der Tracheotomie

Die Tracheotomie ist einer der ältesten bekannten operativen Eingriffe überhaupt. Ein kurzer historischer Überblick — von ägyptischen Papyri bis zur modernen Intensivmedizin.

Indikationen

In welchen Situationen wird eine Tracheotomie durchgeführt? Langzeitbeatmung, Stenosen, schwere Dysphagie — ein Überblick über die häufigsten medizinischen Gründe.

Arten der Tracheotomie

Dilatation, konventionelle Tracheotomie oder plastische Tracheostomie: die drei Techniken im Vergleich — mit unterschiedlichen Konsequenzen für die tägliche Versorgung.


Das Ergebnis: das Tracheostoma

Unabhängig von der gewählten Technik entsteht ein Tracheostoma — eine Verbindung zwischen der Trachea und der Außenwelt. Durch dieses Stoma wird die Trachealkanüle eingeführt.

Das Stoma ist keine Diagnose. Es ist ein Symptomkomplex, hinter dem eine oder mehrere medizinische Indikationen stehen. Das therapeutische Ziel ist in den meisten Fällen die Dekanülierung — also die Rückführung zur physiologischen Atmung ohne Kanüle.


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