Dysphagie

Schluckstörung: Beeinträchtigung der Schluckfunktion in einer oder mehreren Phasen. Bei TK-Patienten häufig kombiniert mechanisch und neurologisch bedingt.

Dysphagie bezeichnet eine Störung des Schluckakts in einer oder mehreren seiner Phasen (oral, pharyngeal, ösophageal).

Dysphagie bei tracheotomierten Patienten

Trachealkanülen beeinträchtigen das Schlucken auf mehreren Ebenen:

  • Einschränkung der Larynxhebung durch mechanische Fixierung
  • Reduzierter subglottischer Druck (erschwerter Glottisschluss)
  • Verminderte laryngeale Sensibilität bei geblocker Kanüle
  • Reduzierte Schluckfrequenz

Diagnostik

Klinische Diagnostik (KSU) und instrumentelle Diagnostik (FEES) sind Mittel der Wahl. Der Blue-Dye-Test ist nicht sensitiv genug.

Therapie

Prophylaktische Dysphagietherapie bereits ab Beginn des TK-Managements. Entblocken als Voraussetzung für wirksame Schlucktherapie.