Kategorie Lexikon

Trachea

Die Trachea (Luftröhre) ist ein knorpelig-membranöser Schlauch, der Larynx und Hauptbronchien verbindet. Sie ist der Ort der Tracheotomie und der Sitz der Trachealkanüle. Ihre Schleimhaut ist empfindlich gegenüber mechanischem Druck und Austrocknung.

Trachealkanüle

Medizinisches Gerät aus Kunststoff, Silikon oder Silber, das durch das Tracheostoma in die Trachea eingeführt wird. Sichert den Atemweg und/oder ermöglicht Beatmung.

Tracheitis

Entzündung der Trachealschleimhaut, häufig durch Reizung durch die Kanüle oder Absaugen. Symptome: erhöhtes Sekretaufkommen, Rötung, ggf. Blutungen.

Tracheostoma

Das Tracheostoma ist eine künstlich angelegte Verbindung zwischen der Trachea und der Außenwelt durch die Halsvorderwand. Es ist der Zugang für die Trachealkanüle und bedarf einer regelmäßigen pflegerischen Versorgung.

Tracheotomie

Die Tracheotomie bezeichnet den chirurgischen Eingriff zur Eröffnung der Trachea durch die Halsvorderwand und Anlage eines Tracheostomas. Sie kann als chirurgische Tracheotomie oder perkutane Dilatationstracheotomie erfolgen.

Weaning

Entwöhnung von der maschinellen Beatmung. Logopädinnen übernehmen eine wachsende Rolle im Weaning-Prozess (Sekretmanagement, Schlucktherapie, Dekanülierung).