Tracheotomie

Operativer Eingriff zur Öffnung der Luftröhre nach außen. Anlage eines Tracheostomas. Unterschiedliche Techniken: Dilatation, konventionell, plastisch.

Die Tracheotomie bezeichnet die chirurgische Öffnung der Trachea (Luftröhre) durch die Halsvorderwand nach außen. Dabei wird ein Tracheostoma angelegt, durch das eine Trachealkanüle eingeführt wird.

Indikationen

Häufigste Indikationen: Langzeitbeatmung (>10 Tage), Larynxstenose, schwere neurogene Dysphagie mit chronischer Aspiration, Securierung des Atemwegs.

Techniken

  • Dilatationstracheotomie (häufigste Methode, Intensivstation)
  • Konventionelle (chirurgische) Tracheotomie
  • Plastische Tracheostomie (für Langzeitversorgung)

Zeitpunkt

Bei beatmungspflichtigen Patienten: Tracheotomie empfohlen wenn Beatmung >10 Tage absehbar. Reduziert Verletzungsrisiko im Kehlkopfbereich im Vergleich zur transnasalen Intubation.